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Energie + Klima

ETA-Transfer und der Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz

Die Bundesregierung hat für Deutschland ambitionierte Klimaziele gesteckt: bis 2050 soll Deutschland weitgehend klimaneutral sein. Einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität kann dabei die Industrie leisten, indem sie ihre CO2-Emissionen im Produktionsprozess und in der Infrastruktur und Versorgungstechnik senkt.

Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgegebene Grundregel heißt: „Efficiency first“. Denn nur wenn es gelingt, neben einem ambitionierten Ausbau der erneuer­baren Energien auch die Energieeffizienz massiv voranzutreiben, sind die deutschen Klimaziele erreichbar und eine CO2-neutrale Produktion möglich. Die Bundesregierung verfolgt im Rahmen der Energiewende unter anderem das Ziel, die deutsche Wirtschaft weltweit zur energieeffizientesten Volkswirtschaft zu formen und bis 2050 den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 zu halbieren.

Vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit achten immer mehr Unternehmen auf ihren CO2-Fußabdruck und darauf, möglichst nachhaltig und effizient zu wirtschaften und zu produzieren. Ziel ist es, das eigene Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Unternehmen profitieren von einer effizienten Produktion auf vielen Ebenen: sie erreichen die unternehmenseigenen Klimaschutzziele und verbessern das Image von Marke und Unternehmen. Durch das Engagement für eine nachhaltige Zukunft wird zugleich die Kosteneffizienz gesteigert und die Modernisierung der eigenen Produktion vorangetrieben. Auch gegenüber den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine effiziente und nachhaltige Produktion ein klares Zeichen für eine moderne und verantwortungsbewusste Ausrichtung des Unternehmens. Sie hilft dabei, in Zeiten des Fachkräftemangels zum Employer-of-Choice zu werden.  

Die Energieeffizienz-Experten von ETA-Transfer helfen Unternehmen dabei, sich die zahlreichen Vorteile einer energieeffizienten Produktion zu sichern und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Mehr zu den Massnahmen erfahren Sie in unserer Massnahmenübersicht.

Mit einer energieeffizienten Produktion leisten Unternehmen einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs). Mit den von der UN-Generalversammlung beschlossenen 17 Zielen wird eine globale nachhaltige Entwicklung bis zum Jahr 2030 beschrieben. Immer mehr Unternehmen orientieren ihr Nachhaltigkeitsengagement und ihre Berichterstattung an diesen 17 Zielen. Unternehmen, die sich im Bereich Energieeffizienz engagieren, tragen zu den SDGs 7 (Bezahlbare und saubere Energie), 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) bei.

Viele Unternehmen bilanzieren ihre CO2-Emissionen nach dem Green House Gas Protocol (GHG). Hier wird nach verschiedenen Scopes der Emissionen unterschieden: Scope 1 umfasst dabei alle direkten CO2-Emissionen, die beim Produktionsvorgang entstehen. Scope 2 umfasst die indirekten CO2-Emissionen, die aus der Erzeugung der vom Unternehmen beschafften Energie entstehen, wohingegen Scope 3 alle sonstigen indirekten Emissionen umfasst. Wenn Unternehmen ihre Energieeffizienz steigern, haben sie also einen direkten Einfluss auf ihre Scope 2-Emissionen (je nach Branche auch Scope 1-Emissionen) und senken diese.