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FAQ

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Projekt ETA-Transfer gesammelt:

Das Wort „Transfer“ steht für den Technologietransfer, der durch das Projekt gelingt: Die aus dem Projekt ETA-Fabrik gewonnenen Erkenntnisse und Massnahmen werden im Rahmen des Projekts in die Industrie transferiert. Gleichzeitig werden ebendiese Massnahmen und Technologien durch Zuschussförderungen unterstützt. Anders gesagt: ETA-Transfer zielt darauf ab, die Lücke zwischen Forschung und Entwicklung und einer breiten Umsetzung in der Industrie zu schließen.

Das Projekt wird von einem Team an der TU Darmstadt am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) durchgeführt. Das PTW ist spezialisiert auf das Themenfeld der umweltgerechten und energieeffizienten industriellen Produktion. Unter Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie und der Administration des Projektträgers Jülich (PtJ) führt ETA-Transfer mit neun Praxispartnern Effizienzmassnahmen in Unternehmen durch.

Das stimmt nur teilweise: Einfache Massnahmen, die mit vergleichsweise geringem Aufwand umgesetzt werden können, oder für die breit vermarktete Lösung existieren, sind häufig bereits bekannt und teilweise implementiert. Dazu zählt, zum Beispiel eine Umstellung auf LED-Beleuchtung. Die große Mehrheit der verbleibenden Potenziale erfordert ein tiefgehendes Verständnis der Systemzusammenhänge zwischen unterschiedlichen Anlagen. Entsprechende Kompetenzen sind üblicherweise nicht Bestandteil der Kernaktivitäten produzierender Unternehmen. ETA-Transfer hat diese Massnahmen erforscht – produzierende Unternehmen können diese Erkenntnisse nutzen, um auch komplexere Lösungen einfach in der eigenen Fabrik umzusetzen und hohe Einsparpotenziale zu heben.

Energieeffizienz und Klimaschutz spielen bei Investitions­entscheidungen in der Wirtschaft eine immer wichti­gere Rolle. Sie konkurrieren jedoch auch weiterhin mit anderen Themen, unter anderem weil der Anteil der Energiekosten an den Bruttoproduktionskosten nach wie vor relativ niedrig ist.

Die Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn sie für Unternehmen auch wirtschaftlich attraktiv ist. Dies gelingt durch entsprechende Förderprogramme, aber auch indem Wissen zu Einsparpotenzialen und passen­den Effizienztechnologien generiert und verbreitet wird. Hiermit können wesentliche Investitionshemmnisse bei Unternehmen abgebaut werden. ETA-Transfer trägt durch seine Massnahmen hierzu wesentlich bei und sorgt neben dem Technologietransfer auch für Transparenz zur Wirtschaftlichkeit von Effizienzmassnahmen. 

Das hängt natürlich von den einzelnen Massnahmen und den jeweiligen Maschinen ab. Es sind jedoch Energie-Einsparungen von bis zu 85 Prozent möglich. Mehr erfahren Sie in unserer Massnahmenübersicht.

Generell amortisieren sich die meisten Massnahmen von ETA-Transfer innerhalb von fünf Jahren. Die umgesetzten Massnahmen haben jedoch oftmals noch deutlich kürzere Amortisationszeiten, die sich bei der Beantragung einer Förderung natürlich noch weiter verringern.

Ja. Ganz allgemein können Umsetzungsmassnahmen im Bereich Energieeffizienz durch verschiedene Förderprogramme des Bundes förderfähig sein. Im Rahmen von ETA-Transfer können Sie die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (mit Zuschüssen von bis zu 40 Prozent) beantragen. Detaillierte Informationen zur Förderung erhalten Sie hier.

Eine Umsetzung von Massnahmen bietet Ihrem Unternehmen vielerlei Vorteile, von der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks über die effiziente Fabrikplanung bis zur Reduzierung von Kosten und dem Beitrag zum Klimaschutz. Verschaffen Sie sich einen Überblick auf unserer „Jetzt umsetzen“-Seite